Die Entstehung der Schweizer Fahnen
Die Entstehung der Schweizer Fahnen

Wenn Sie bei Heimgartner Fahnen AG aus unserer hochwertigen Fertigung Schweizer Fahnen bestellen, dann erwerben Sie die wesentlichen Identifikationsträger der Eidgenossenschaft. Als traditionsreichem Schweizer Unternehmen liegen uns die Werte und Symbole unseres Landes am Herzen und höchste Qualität bei Fahnenmaterial und Druck, Verarbeitung und Befestigung haben oberste Priorität. Auf den ersten Blick ist die Fahne als Schweizer Flagge erkennbar und das weisse Kreuz auf rotem Grund steht für Selbstbewusstsein und Freiheit, Werte und Qualität. Auch als Symbol auf original Schweizer Produkten hat das berühmte Schweizerkreuz in aller Welt einen hohen Stellenwert als Güteklasse Swiss Made. Geschichte und Entstehung der Schweizer Fahne gehen bis in das Mittelalter zurück und spiegeln die historische Entwicklung der Schweizer Eidgenossenschaft wider. Heute ist dieses in seiner klaren Schlichtheit besonders eindringliche Symbol die offizielle Nationalflagge der Schweiz.

Militärische Abzeichen und Fähnlein als Vorläufer der Schweizerfahne

Bereits die alten Eidgenossen des späten Mittelalters bzw. der frühen Neuzeit (13./14. Jahrhundert) benutzten das aufrecht stehende weisse Kreuz auf rotem Grund als militärisches Abzeichen in Feldzügen. Insofern hat die heute friedliche Flagge einen militärhistorischen Ursprung im Freiheitskampf der Eidgenossen. Die Schweizerfahne drückt somit auch aus, dass sich die heutige Eidgenossenschaft Freiheit, Demokratie und Wohlstand erfolgreich erkämpft hat. Darauf sind die Schweizer stolz und drücken es in ihrer Nationalflagge symbolhaft aus. Das Zeichen des weissen Kreuzes als deutliches Bekenntnis zum Christentum tauchte in der bewegten Gründungsepoche der Eidgenossenschaft auf Fähnlein bei kleineren Scharmützeln ebenso auf wie auf Bannern in grossen, historisch bedeutsamen Schlachten. Die Kämpfer trugen das Symbol zunächst auf Kleidung und Waffen und erst später auf Fahnen. Erstmalig zeitgenössisch im Bild dargestellt wurde ein weisses Schweizerkreuz aus Leinwandstreifen auf Darstellungen in der Spiezer Chronik zur Schlacht bei Laupen 1339. Darin siegte die noch nicht eidgenössische Stadt und Republik Bern gemeinsam mit den verbündeten Eidgenossen im Freiheitskampf gegen die Habsburger. Das weisse Kreuz bewährte sich in der Folgezeit als Symbolträger und wurde zum wichtigsten Feldzeichen der um ihre Unabhängigkeit kämpfenden und zusammenwachsenden Eidgenossenschaft. Dabei ist auf Darstellungen in Chroniken der schlachtenreichen Zeit bis 1513 die Schweizerfahne noch nicht in der heute verbindlichen quadratischen Form, sondern als Dreieck abgebildet.

Kantonsfahne des Kantons Schwyz als Ideengeber für die Schweizer Nationalflagge

Eine offizielle Gesamtschweizer Flagge oder Hoheitszeichen gab es in der frühen Zeit der Eidgenossenschaft noch nicht, diese Funktion war lange den Kantonsfahnen vorbehalten. Der Kanton Schwyz, bedeutendster der Schweizer Urkantone, trägt auf Fahne und Wappen bis heute ebenfalls ein weisses Kreuz auf rotem Grund. Da die Schwyzer Kantonsfahne das Symbol bereits seit ca. 1250 kennt, ist sie älter als die Schweizerfahne aller Eidgenossen und hat diese bei Symbolik und der Wahl der Farben beeinflusst. Allerdings sind die Proportionen bei der Schwyzer Kantonsfahne anders. Übrigens haben alle 26 Schweizer Kantone ihre jeweils eigenen Fahnen und Wappen. Einige davon verwenden ebenfalls die Grundfarben Rot und Weiss, aber ausser Schwyz hat nur noch Neuenburg ebenfalls ein Kreuz im Wappen. Für die Militärfahnen der Schweizer Kantone setzte sich das Flammenmuster durch, was auf im 16. und 17. Jahrhundert in aller Welt kämpfende Schweizer Söldner zurückgeht. Am berühmtesten und bis heute im Dienst ist die Schweizergarde als Militärcorps des Papstes, allerdings ohne Flammenmuster im Wappen. Die jeweils bei Antritt eines neuen Papstes neu zu gestaltende Fahne der Schweizergarde wird durch ein mittig angelegtes weisses Kreuz in vier Teile geteilt. Auf zahlreichen Schweizer Kommunalwappen ist an Stelle des weissen Kreuzes ein anderes bedeutendes christliches Symbol zu sehen: die Jakobsmuschel als Zeichen der Pilger.

Eine Fahne für die gesamte Schweiz seit dem 19. Jahrhundert

Eine offizielle Fahne für die gesamte Schweiz entwickelte sich schrittweise seit Ende des 18. Jahrhunderts. Das weisse Kreuz auf rotem Grund als gesamtschweizerische Militärfahne wurde erst 1841 offiziell verbindlich, sieben Jahre vor der neuen Bundesverfassung 1848. Fast fünfzig Jahre später, in einem Beschluss der Bundesversammlung vom 12. Dezember 1889, wurde die bis heute gültige Form des Schweizer Wappens als aufrecht und frei stehendes weisses Kreuz auf rotem Grund mit präzisierten Massangaben für offiziell erklärt. Die Definition galt zunächst nur für Wappen und Schweizer Fahnen wurden in der Folgezeit zunächst freier gestaltet, teilweise auch in geflammter Form. Eine verbindliche Definition für Flaggen auf Schweizer Bodenseeschiffen gibt es seit 1911, für Schweizer Schiffe auf See seit 1941. Erst mit dem Schweizer Wappenschutzgesetz von 2013, seit 2017 in Kraft, wurde das Verhältnis der Länge der Kreuzbalken zur gesamten Seitenlänge einer Schweizerfahne verbindlich definiert. Selbstverständlich entsprechen die Exemplare aus unserer Fertigung exakt diesen Vorgaben.

Historische Wurzeln der typisch Schweizer Farben Weiss und Rot

Teilweise Dunkel der Geschichte liegen bis heute die genauen Gründe für die Wahl der Farben Rot und Weiss sowie der Form des einfachen griechischen Kreuzes als Symbol der Eidgenossenschaft. Bei dieser Variante des Ursymbols der Christenheit sind die vier Seiten gleich lang und stehen im rechten Winkel zueinander. Neben der Schweiz führen auch Griechenland und Malta ein griechisches Kreuz im Wappen. Warum die Eidgenossen schon sehr früh gerade diese Kreuzform bevorzugten, ist für Historiker nicht eindeutig zu klären. Einige sehen als Anreger die Legende von Mut und Durchhaltewillen der 10.000 christlichen Ritter oder Märtyrer aus der Zeit der Kreuzzüge, im Mittelalter sehr populär in der Schweiz. Die rote Farbe der Fahnen und Wappen soll sich an das Blutbanner im Heiligen Römischen Reich anlehnen, als im 13. Jahrhundert die Blutgerichtsbarkeit vom König auf die Landesherren überging. Da Rot nicht gleich Rot ist und die genaue Zusammensetzung des Farbtons bei einer Nationalflagge idealerweise verbindlich sein sollte, gibt das seit 2007 offiziell geltende Corporate Design der Bundesverwaltung für das sogenannte "Schweizer Rot" die Pantone-Zahl 485 aus jeweils 100 Prozent Gelb und Magenta an. (Das Pantone-Match-System ist ein international gültiges Farbsystem der Druck- und Grafikindustrie). Selbstverständlich erhalten Sie bei uns nur solche Schweizerfahnen, die beim Farbdruck exakt diesen Vorgaben entsprechen.

Von Schweizerfahnen über Kantonsfahnen zu Gemeindefahnen

Neben der Schweizerfahne sind die 26 verschiedenen Kantonsfahnen sowie die sehr individuellen und traditionsreichen Gemeindefahnen die wichtigsten offiziellen Fahnen der heutigen Eidgenossenschaft. An hohen Festtagen wie dem Schweizer Bundesfeiertag am 1. August wehen nicht nur auf Strassen und Plätzen sowie an öffentlichen Gebäuden, sondern auch auf privaten Grundstücken die verschiedenen Fahnen einträchtig nebeneinander. Bei Heimgartner Fahnen AG bestellen Sie sämtliche Fahnen als Schweizer Wertarbeit unseres qualitätsbewussten Traditionsunternehmens.