Fahnenmast gibt Ihrer Fahne den richtigen Halt
Fahnenmast gibt Ihrer Fahne den richtigen Halt

Ein Fahnenmast gibt Ihrer Fahne den richtigen Halt

Nationalfahnen, Vereinsbanner, Werbebotschaften - es gibt unzählige Gründe, Themen und Anlässe, um in unserer Zeit offiziell Flagge zu bekennen. Kein Wunder, denn die Fahne ist als Zeichen der "Stammeszugehörigkeit" seit dem Altertum bekannt. Weithin sichtbar flattert sie im Wind. Möglich wird dies jedoch erst durch ihren aufrechten Begleiter, dem kaum jemand weitere Beachtung schenkt. Zu Unrecht, denn der Fahnenmast lohnt in puncto Material, Ausführung, Extras und Funktion durchaus den interessierten Blick. Welche Fahnenmasten es gibt, worin sie sich unterscheiden und welcher Mast für Ihre Fahne der richtige ist - der folgende Überblick klärt auf!

Unterschiedliche Materialien für den Fahnenmast: Holz, Metall und GFK

Holz ist einer der ältesten und schönsten Baustoffe des Menschen. Dies gilt nicht zuletzt für Masten. Masten aus Tannen- oder Fichtenholz beispielsweise wirken traditionsverbunden und rustikal. Auch sind Holzmasten vergleichsweise günstig. Egal ob Volksfest, Sportevent oder Konzert - wo immer viele Fahnen im Wind flattern sollen, ist die Verwendung von Holzmasten daher ideal. Drei kleine Nachteile des hölzernen Flaggenträgers: Ein Holzmast ist massiv und damit recht schwer. Er benötigt eine Lackierung, um die Lebensdauer des Holzes zu verlängern. Überdies sollten Sie einen Holzmast in gewissen Abständen auf Zustand und Standfestigkeit überprüfen, da ein Mast aus morschem Holz schnell zu Schäden oder Verletzungen führen kann.

Aluminium und Edelstahl erfordern diesen Pflegeaufwand nicht. Zudem wirkt das kühle Material ebenso leicht wie elegant und eignet sich aus diesem Grund sehr gut für repräsentative Zwecke wie den Messeauftritt oder das Firmenentrée. Beide Metalle sind rostfrei und bruchfest und halten damit deutlich länger als ein Mast aus Holz. Anders als Holzmasten werden Alu- oder Edelstahlmasten nicht lackiert, sondern beschichtet. Hier sind Ihren Farbvorstellungen keine Grenzen gesetzt. Wählen Sie einen effektiven Kontrast oder arbeiten Sie Ton in Ton. Entscheidend ist, welches Farbkonzept am besten zu Ihrer Aussage passt.

Ein weiterer Vorteil, den Alu- oder Edelstahlmasten bieten, ist ihr Innenleben. Anders als bei massiven Holzmasten dient das Innere von Metallmasten nämlich zur Unterbringung der Hissvorrichtung. Vorteil der innen liegenden Hissvorrichtung: Da das Seil im Inneren verläuft, schlägt es nicht bei jedem Windhauch laut hörbar gegen den Mast. Die Fahne lässt sich auch bei innen liegendem Seil leicht anbringen und abnehmen. Und selbst vor Diebstahl Ihrer Fahne können Sie sich schützen: mit absperrbaren Sicherungen an Ihrem individuellen Mast.

Ähnlich stabil und pflegeleicht wie Masten aus Alu oder Edelstahl sind Masten aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Nachteil der Version aus GFK: Trotz des leichten Gewichts ist der Preis für einen Kunststoffmast vergleichsweise hoch.

Fahnenmasten nach Form und Funktion

Grundsätzlich unterscheidet man klassische Standard-Fahnenmasten, Masten mit spezieller Form und Masten mit LED-Beleuchtung, die je nach Kundenwunsch in 7, 8, 10 oder 12 m Länge und einem Durchmesser von 75, 90 oder 100 mm erhältlich sind.

Standard-Fahnenmasten sind im Alltag am häufigsten zu finden. Zu erkennen ist der Standard-Mast an der frei flatternden Fahne, die an verzinkten Ringen beziehungsweise Karabinern hängt. Standard-Modelle sind ein- oder zweiteilig. Sie sind zudem mit einer Mastabdeckung aus Kunststoff und einer Seilklampe bestückt. Das Hiss-Seil verläuft vertikal auf der Oberfläche des Mastes. Es führt durch dessen Kopf und wird an der Seilklampe aufgewickelt und arretiert.

Speziell geformte Masten wie der Auslegermast hingegen bieten etwas mehr Raffinesse im Spiel mit Flagge und Wind. Oder besser bei temporärer Flaute, denn wo beim Standard-Mast ein laues Lüftchen wehen muss, um Ihre Fahne flattern zu lassen, da hilft die Form des Auslegermastes nach. Auslegermasten besitzen ein horizontales Auslegerrohr, das um 360 Grad drehbar ist und Ihre Fahne bei Wind und Wetter - speziell aber bei Windstille - immer vollständig entfaltet zeigt. Egal ob Logo, Vereinsemblem oder Schriftzug - mit einem Auslegermast hängt Ihre Botschaft immer optimal im Wind!

Nicht zu vergessen sind beleuchtete Masten. Sie besitzen eine integrierte Lichtleiste oder ein Lichtband und setzen so selbst bei Dunkelheit sehr effektiv Akzente.

Welches Fahnenformat für welchen Mast?

Für das Verhältnis von Masthöhe zum Format der Fahne gibt es keine festen Regeln. Einzig optische Gesichtspunkte und Ihr Geschmack entscheiden. Hoch- oder Querformat: Sie können am besten beurteilen, wie Ihr Logo, Ihr Emblem oder Ihr Werbeslogan am eindrucksvollsten wirkt. Generell gilt als grober Richtwert: Je höher Ihr Mast, umso höher und breiter darf auch das Format Ihrer Fahne bemessen sein.

Sicherheit für Ihre Fahne und Ihren Fahnenmast

Fahnen, Wimpel und Banner - häufig werden sie zu Feiertagen und Festen an öffentlichen Plätzen und entlang öffentlicher Wege gehisst. Hier hat die allgemeine Sicherheit selbstverständlich oberste Priorität. Zu beachten ist dabei zum einen das Thema Standsicherheit generell. Standsicherheit erhält Ihr Mast durch Boden- oder Wandhülsen, Wanddistanzhülsen oder Köchersterne. Welche Art der Befestigung verwendet wird, hängt von Einsatzort, Einsatzhäufigkeit, Masthöhe und Anzahl der gewünschten Fahnen ab.

Zum anderen ist die jeweils herrschende Windstärke zu berücksichtigen. Zwar ist eine leichte Brise für die meisten Fahnen unverzichtbar - bei Sturm aber holen Sie Fahne und abnehmbares Zubehör besser unverzüglich ein! Warum? Weil Fahne und Fahnenmast bei Starkwind immensen Kräften standhalten müssen, die mitunter zu irreparablen Schäden führen können. Schäden an Mast und Fahnentuch, an der Hissvorrichtung, am Befestigungssystem und insbesondere am Ausleger drohen spätestens ab Windstärke 8!

Wird die Fahne aus Sicherheitsgründen kurzzeitig abgebaut oder für die Dauer der Wintersaison demontiert, kann der Mast aus seiner Halterung genommen werden. Die Halterung selbst wird mit einer Verschlusskappe versehen, die das Eindringen von Wasser und Schmutz unmöglich macht und die Hülse im Winter so vor Frostschäden schützt.

Sie möchten Ihre Fahne auch im Winter flattern lassen? Kein Problem, auch das ist durchaus möglich. Zu bedenken bei Minusgraden ist allerdings, dass vor allem weniger hochwertiges Fahnentuch langfristig unter starken Frösten leiden wird. Wer günstig kauft, kauf zweimal - diese Faustregel beweist sich einmal mehr beim Thema Fahnentuch, denn modernes Polyestergewirke ist nicht nur farblich brillant, flammhemmend sowie licht- und wetterbeständig, es ist nahezu doppelt so langlebig wie weniger hochwertiges Material.