Schweizer Fahnen in herausragender Qualität bei Heimgartner
Schweizer Fahnen in herausragender Qualität bei Heimgartner

Schweizer Fahnen von Profis in eigener Fertigung hergestellt

Die markante Symbolik der Schweizer Fahnen ist seit langer Zeit international bekannt und steht nicht nur für das Land Schweiz, sondern auch für das Lebensgefühl der Bevölkerung selbst, die sogenannte „Swissness“.

Als prägnantes Aushängeschild befindet sich die Fahne auf zahlreichen Gebäuden und an vielen Orten des öffentlichen Lebens. Das traditionsbewusste Unternehmen Heimgartner offeriert ein reichhaltiges Angebot an Schweizer Fahnen in erstklassiger Qualität für jeden Bedarf.

Der historische Kontext der Schweizer Fahnen

Heute ist nicht sicher, wie sich die Entwicklung des Schweizerkreuzes im Laufe der Zeit genau vollzogen hat. Bestimmte Fakten sind jedoch unumstritten. Die ersten Erwähnungen der Schweizer Flaggen in der Geschichtsschreibung reichen zurück bis ins Jahr 1339. Laut der Berner Chronik, die der Berner Chronist Konrad Justinger verfasst hat, spielte ein Vorläufer der heutigen Schweizer Flagge bei einer kämpferischen Auseinandersetzung als Feldzeichen eine wichtige Rolle. Im Jahr 1339 fand in der Region um Laupen eine Schlacht zwischen den Eidgenossen aus Bern und jenen aus Freiburg statt. Hinzu kamen all jene, die mit den beiden Städten verbündet waren.

Für die Berner zählten hierzu die Anwohner aus den Kantonen Solothurn, Unterwalden, Uri und Schwyz. Die Freiburger wurden unterstützt von den Nachbarn aus Lausanne, Basel und Greyerz. Sie alle kämpften unter ihrer eigenen Flagge. Bei der Vielfalt an Farben und Symbolen war für niemanden zu erkennen, wer Gegner war und wer Verbündeter.

Die Berner und ihre Unterstützer beschlossen daraufhin, ihr eigenes Erkennungszeichen zu gestalten. Es bestand aus zwei schmalen Stoffstreifen, die zu einem Kreuz gelegt und auf die jeweils eigene Kleidung genäht wurden. Zusätzlich kreierten sie grosse rote Fahnen, auf denen sie das weisse Kreuz weithin sichtbar anbrachten. Die erste Variante der auch als Schweizerkreuz bekannten Fahne war geboren. 

Wie das Schweizerkreuz an Bedeutung gewann

Nachdem zunächst nur die Berner das Schweizerkreuz als Feldzeichen verwendet hatten, stieg die Bedeutung des Symbols bald darauf an. Im 15. Jahrhundert war es auch auf Feldzeichen anderer Eidgenossen zu sehen. Das betraf zunächst vor allem die sogenannten Fähnlein, mit denen Soldaten teilweise anstatt eines Banners in den Kampf zogen. Auf den tatsächlichen Fahnen waren jedoch nach wie vor die jeweiligen Embleme der Kantone abgebildet. Jedoch wurde das weisse Kreuz teilweise zusätzlich zum eigentlichen Symbol auf der Flagge verwendet. 

Bis ins frühe 16. Jahrhundert vergrösserte sich die Bedeutung des Schweizerkreuzes bei der Verwendung als Erkennungszeichen. Nach und nach wurde das weisse Kreuz immer häufiger auf rotem Grund gezeigt. Zeitweise wurden andere Farben oder Symbole verwendet. Die immer einheitlichere Verwendung hing auch damit zusammen, dass man sich von den deutschen Landsknechte abgrenzen wollte. Diese verwendeten das sogenannte Burgundische Andreaskreuz. Ihre Banner zeigten gekreuzte Äste, die optisch an ein X erinnerten. Während die Fahnen der Eidgenossen häufig die Embleme der jeweiligen Kantone zeigten, hefteten sie sich das Schweizerkreuz häufig an ihre Waffenröcke, andere Kleidungsstücke oder Waffen. 

Obgleich das Schweizerkreuz über den Verlauf von Jahrhunderten immer wichtiger geworden war, war die erste tatsächliche gesamtschweizerische Fahne eine gänzlich andere. Sie ähnelte dem Schweizerkreuz auf rotem Grund mit Ausnahme der Farbe Rot fast gar nicht. In der Helvetischen Republik hatte man im Jahr 1798 beschlossen, eine grün-rot-gelbe Flagge einzuführen. Ein Jahr später war die an die französischen Trikolore angelehnte Fahne offiziell. Sie bestand aus drei waagerechten farblichen Streifen – oben grün, in der Mitte rot und unten gelb. Schon in den folgenden Jahren wurde diese Tricolore jedoch kaum noch verwendet. Mit dem Ende der Helvetischen Republik verlor auch ihre Fahne an Bedeutung. 

Statt des revolutionären Gedankens wurden konservativ-traditionelle Strömungen nach dem Ende der Helvetischen Republik wichtiger. Damit wurde auch das Schweizerkreuz wieder bedeutsamer. Im Jahr 1815 wurde es zum offiziellen Wappen der Schweiz gekürt. Seit Juli desselben Jahres trugen eidgenössische Soldaten das Logo auf Armbinden. Bis zur Verwendung auf Fahnen dauerte es nicht lange. Nichtsdestotrotz waren die Symbole der jeweiligen Kantone nach wie vor häufig zu sehen. Im Jahr 1839 wurde die Verwendung von einheitlichen Flaggen bei den eidgenössischen Truppen beschlossen. Die eidgenössischen Militärfahnen zeigten ein breites weisses Kreuz auf rotem Grund – ähnlich der heutigen Schweizer Flagge. Im Vergleich zu früheren Varianten was das Kreuz hierbei deutlich breiter. Diese Fahne behielt ihre Bedeutung im 1848 gegründeten Bundesstaat bei. 

Weisses Kreuz auf rotem Grund

Die Symbolik des weissen Kreuzes auf rotem Grund haben die Schweizer Eidgenossen faktisch nicht selbst entdeckt. Auch ausserhalb der Schweiz wird es von unterschiedlichen Gruppierungen schon lange verwendet. Die österreichische Stadt Wien hat es als Symbol in ihrer Fahne, ebenso der Malteser Ritterorden und auch die Fahne des Landes Dänemark zeigt das Kreuz sowie die Farben Rot und Weiss.

Eine Besonderheit der Fahne in der Schweiz ist ihre Form. Während die allermeisten Landesfahnen rechteckig sind, haben nur die des Vatikans und auch die Schweizer Fahne eine quadratische Darstellung. In der Schweiz hängt die Form mit ihrer Entstehungsgeschichte zusammen. Der militärische Hintergrund der Laupener Schlacht bestimmte die Fahnengestalt, denn für Militärzeichen galt die quadratische Form als Standard. So wirkte sich dieser Umstand nachhaltig darauf aus, wie die Flagge in ihrer heutigen Form entstanden ist. 

Dabei war die Flagge im Laufe ihrer Verwendung längst nicht immer quadratisch. Gemeineidgenössische Feldzeichen zum Beispiel waren teilweise dreieckig. Aus der Luzerner Chronik geht etwa hervor, dass in der Schlacht bei Arbedo im Jahr 1422 ein dreieckiger Wimpel verwendet wurde. 

Seit einer Festlegung aus dem Jahr 1848 wurde das weisse Kreuz auf rotem Grund offiziell als nationale Fahne der Schweiz deklariert und entsprechend in der Verfassung verankert. Auch die Form hat sich bis heute nicht verändert. Abgesehen von der Schweizer Schiffsflagge, die rechteckig ist, ist die Schweizer Nationalfahne nach wie vor quadratisch.

Nationalfahnen zwischen Militär und Alltag

Während die Fahne der Schweizer mit ihrem Kreuzzeichn lange Zeit aus der Militärgeschichte nicht wegzudenken war, steht die heutige Bedeutung in einem weitaus friedlicheren Kontext. Die Landesfahne symbolisiert in erster Linie Souveränität, Unabhängigkeit und Neutralität. Auch das Christentum, demokratische Werte, Frieden, Freiheit und Schutz geben den Stellenwert der Flagge wieder. 

Die gesetzlichen Vorgaben definieren prinzipiell keinerlei Einschränkungen zum genauen Farbton des roten Untergrundes. Das führt dazu, dass sich der Rotton der Schweizer Flagge unterscheiden kann. Ein etwas helleres Rot kann grundsätzlich ebenso verwendet werden, wie ein dunkleres Bordeauxrot. Auch in der Verwendung in Firmenlogos unterscheidet sich das jeweilige „Schweizer Rot“. Zur Verwendung im Wappen haben manche Kantone genaue Vorgaben zum Rotton. Andere legen sich dahingehend nicht fest. Es gibt hingegen klare und eindeutige Regeln für das weisse Kreuz selbst. Es wird als „aufrecht stehend“ bezeichnet. Weiss ist die verbindlichen Farbvorgabe. Die unter sich jeweils gleichen Kreuzarme müssen insgesamt exakt ein Sechstel länger sein als breit. 

Heimgartner fertigt die Fahnen nach den genauen gesetzlichen Vorgaben und ermöglicht hierbei auf Wunsch auch spezifische Besonderheiten. Das bietet sich im Kontext gezielter Interessen von Firmen, Sportvereinen und sonstigen Gruppierungen oftmals an. Wir setzen Ihre individuellen Wünsche gerne für Sie um. 

Vom weissen zum roten Kreuz

Die Symbolik des Schweizer Kreuzes hat weitreichende Wirkung auch in einem anderen Bedeutungskontext. Das sogenannte Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), dessen Aufgabe weltweit im Schutz von Leben, Gesundheit und Würde des Menschen besteht, verdankt sein Symbol dem Schweizer Kreuz. Das Komitee hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leid von Mensch ungeachtet ihrer Herkunft, Abstammung und religiösen Überzeugung zu vermindern.

Das Symbol eines roten Kreuzes auf weissem Grund stellt die exakte Umkehrung der Schweizer Flagge mit ihrem weissen Kreuz auf rotem Grund dar. Die Ursache ist eine Ehrenbekundung des Rotkreuz-Gründers Jean-Henri Dunant (1828-1910), einem Schweizer Geschäftsmann und christlichen Humanisten.

Die Verwendung dieses Symbols geht auf einen anderen Mitbegründer des Vorläufers des Internationalen Roten Kreuzes, Guillaume-Henri Dufour, zurück. Gemeinsam mit Jean-Henri Dunant, Gustave Moynier, Louis Appia und Théodore Maunoir hatte der angesehene General das Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege gegründet. Dieses Komitee ging später in das IKRK über. Das Zeichen wurde im Jahr 1864 in die Genfer Konvention und 1949 in das Genfer Abkommen übernommen und steht bis heute für das humanitäre Völkerrecht. 

Die Vielfalt der Schweizer Flagge

Es gibt eine grosse Anzahl von Anlässen für den Gebrauch der überaus beliebten Fahne der Schweiz. Das Schweizer Kreuz ziert Flaggen aller Art und Grösse und wird sowohl für Feste und Feierlichkeiten verwendet wie auch als Bestandteil von Firmenlogos, die damit die hohe Qualität ihres Unternehmens und seiner Produkte oder Dienstleistungen zum Ausdruck bringen wollen. Insbesondere bei staatlichen und repräsentativen Veranstaltungen wird die Schweizerfahne genutzt. Auch bei sportlichen Events, besonders im internationalen Umfeld, werden Flaggen gerne verwendet, um die eigene Zugehörigkeit zu demonstrieren.

Viele Geschäfte sind mit einer Schweizer Flagge geschmückt und auch Sportvereine und Gruppierungen, die Wert auf einen Landesbezug legen, verwenden sie gerne. Auch für den heimischen Garten oder private Feste ist die Schweizer Flagge ein beliebtes Symbol. Das gilt besonders für Feiern am Schweizer Bundesfeiertag, dem 1. August, an dem viele Schweizer als Zeichen ihres Nationalstolzes eine Flagge hissen. 

Zu den beliebtesten Fahnen zählt bei den Eidgenossen nach wie vor die frei schwingende Fahne. Das Fahnenschwingen ist eine der ältesten anerkannten Sportarten in der Schweiz. Zu diesem Zweck wird die Fahne mit einem stabilen und schweren Handgriff versehen, in elegant anmutende Schwingungen versetzt, hoch in die Luft geworfen und anschliessend wieder gefangen. Fast einhundert unterschiedliche Schwünge gibt es. Sie sicher einzuüben erfordert Akribie und Technik. Besonders auf Volksfesten wird diese Tradition noch heute häufig gezeigt – ähnlich wie ein anderer Volkssport der Schweiz, das Jodeln. 

Populäres Symbol der „Swissness“

Zeitweise war die private Verwendung der Schweizerfahne umstritten. Kritiker befürchteten, sie sei ein Ausdruck von übersteigertem Nationalismus. Das änderte sich jedoch in den 1990er Jahren. Aus dieser Zeit stammt der Begriff „Swissness“. Er steht für typisch schweizerische Merkmale wie Qualität, Zuverlässigkeit, Fairness und Stabilität. Mit der „Swissness“ war es auf einmal populär, sich zu diesen Werten zu bekennen. Das geschah durch die Verwendung des Schweizerkreuzes. Es wurde immer häufiger auf Produkten abgebildet. Besonders bekannt ist etwa die Abbildung auf Taschenmessern. Im Corporate Design wurde das nationale Symbol der Schweiz immer wichtiger. 

Die „Swissness“ repräsentiert ein Lebensgefühl und ist auch als Zeichen des nationalen Stolzes auf die eigenen Errungenschaften und Charakteristika zu werten. Das Branding von Produkten mit dem Schweizerkreuz weckt positive Assoziationen – nicht nur bei Schweizern, sondern weltweit. Die „Swissness“ darf nicht beliebig verwendet werden. Sie ist durch die „Swissness“-Gesetzgebung streng geschützt. Nur, wer die Kriterien erfüllt, darf angebotene Waren oder Dienstleistungen mit dem Schweizer Logo versehen. Das soll verhindern, dass Trittbrettfahrer sich mit dem Schweizerkreuz schmücken, ohne gleichzeitig tatsächlich für die bewährten Schweizer Werte zu stehen. 

Qualitätsfahnen für jeden Bedarf

Die Fahnenherstellung ist eine Frage der Qualität und Professionalität. Höchste Sorgfalt bei der Produktion, hochwertige Materialien und eine grosse handwerkliche Expertise sind für das fertige Produkt bei Heimgartner selbstverständlich. Schweizer Fahnen haben eine sehr hohe Symbolkraft und finden ihren Platz an den unterschiedlichsten Orten in den verschiedensten Grössen. Eine lange Haltbarkeit ist dabei ebenso Teil des Konzeptes wie auch erstklassige Materialien bei der Fertigung und bei der Befestigung der Fahne. 

Bei der Fahnenproduktion steht der Wunsch des Kunden im Fokus. Einzelstücke und Sonderanfertigungen sind hier ebenso möglich wie die Berücksichtigung spezieller Anbringungs- und Materialwünsche. Auch das bestehende Angebot an Fahnengrössen sowie das Sortiment an passenden Halterungen ermöglichen sämtliche denkbaren Verwendungsvariationen. 

Die Fahnenanbringung ist sowohl für Fahnenstangen als auch für Masten, die mit einem Seilzug ausgestattet sind, machbar. Auch eine geflammte Darstellung, wahlweise mit oder ohne Abbildung der Kantone, steht in verschiedenen Grössen zur Verfügung. Ebenso werden Knatterfahnen im Rechteck und als Bogenfahnen für die Abbildung des Schweizer Kreuzes hergestellt. Die Optionen sind ausgesprochen vielfältig und reichen von kleinen Tischfähnchen bis hin zu Fahnen für repräsentative und weithin sichtbare Fahnenmasten.

Die Firma Heimgartner Fahnen AG steht für hochwertige Produkte in exzellenter Qualität – so, wie es in der Schweiz Tradition ist. Unsere strengen Richtlinien und Akribie in der Herstellung sorgen dafür, dass Sie ein Produkt erhalten, das keine Wünsche offenlässt. Als Traditionsunternehmen stützen wir uns dabei auf langjährige Erfahrung. Bei uns stehen Sie als Kunde und Ihre individuellen Wünsche im Vordergrund. Die hohe Qualität der Produkte von Heimgartner spiegelt sich in zehntausenden zufriedenen Kunden in der Schweiz und dem Ausland wider.